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Medientipps für Kinder ab 11 Jahren

Ihr Kind wird immer experimentierfreudiger. Das macht ein Smartphone interessanter: zum Austauschen von Nachrichten, Bildern und Videos. Doch auch andere Medien stehen weiter hoch im Kurs. Für den Überblick und sinnvolle Regeln zur Nutzung hilft ein Mediennutzungsvertrag: www.mediennutzungsvertrag.de.

• Mobile Geräte

Das optimale Einstiegsalter für Smartphones gibt es nicht. Wichtig ist: Ihr Kind besitzt bereits die Reife, mit den vielen Funktionen umzugehen. Als Eltern helfen Sie, indem Sie zusammen die Geräte einrichten: www.schau-hin.info/sicherheit. Sprechen Sie über Risiken wie ungeeignete Inhalte, nervige Kontakte, Chatstress sowie Daten- und Kostenfallen. Vereinbaren Sie am besten gemeinsam Nutzungsregeln:
1. Privatsphäre sichern: Erklären Sie Ihrem Kind, wie wichtig es ist, persönliche Daten wie Handynummer, Standort sowie Bilder und Clips zu schützen.
2. Inhalte prüfen: Anmeldungen und Downloads sind anfangs Elternsache und zu besprechen. Dabei ist es wichtig, sich über die App zu informieren und auf Altersfreigaben, Datenzugriff e sowie In-App-Käufe zu achten.
3. Pausen vereinbaren: Handyzeiten sind schwer zu kontrollieren. Vereinbaren Sie Pausen beim Essen, bei den Hausaufgaben und vor dem Schlafengehen. Fällt dies schwer, kann Ihr Kind das Handy auch abends bei Ihnen abgeben. Kleiner Hinweis: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Weitere Infos: www.handysektor.de
   

• Soziale Netzwerke

Facebook ist für viele verlockend, aber erst ab 13 Jahren zugelassen und aufgrund der Risiken für Daten- und Jugendschutz nicht zu empfehlen. Entscheiden Sie sich dennoch dafür, dann begleiten Sie Ihr Kind in jedem Fall bei der Anmeldung, achten Sie auf das richtige Alter, da für Minderjährige andere Einstellungen bei Privatsphäre und Datenschutz gelten, und überprüfen Sie diese regelmäßig. Raten Sie Ihrem Nachwuchs, kritisch mit Kontaktanfragen und sparsam bei eigenen Angaben zu sein. Bleiben Sie im Gespräch über Kontakte und Erfahrungen, wie im realen Leben auch. So kann sich Ihr Kind Ihnen leichter anvertrauen. 

• Internet

Beim Surfen braucht Ihr Kind nun mehr Spielraum, auch ein eigener Computer ist okay, wenn darauf ein Jugendschutzfilter installiert ist: www.schau-hin.info/sicherheit. Gemeinsame Surfregeln minimieren Risiken: www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln. Infos für Jugendliche: www.watchyourweb.de

• Games

 Sind Online-Spiele angesagt, prüfen Sie die Angebote. Machen Sie auf Daten- und Kostenfallen aufmerksam und bestärken Sie Ihr Kind, sich von der Community nicht unter Druck setzen zu lassen, länger zu spielen. Feste Spielzeiten von etwa 9 Stunden pro Woche und Spielpausen helfen dabei. Für die richtige Auswahl auf Altersfreigaben und Empfehlungen achten. Es kann auch ein Spiel ab 12 sein, wenn Sie es gemeinsam vorher testen und geeignet für Ihr Kind halten. Infos zu Altersfreigaben: www.usk.de Infos zu Games: www.schau-hin.info/spielesuche, www.spielbar.de, www.spieleratgeber-nrw.de

• TV & Film

Viele Kinder möchten nun auch einen eigenen Fernseher. Oft handelt es sich dabei um Smart-TVs, mit denen man auch ins Internet gehen und Apps nutzen kann. Achten Sie daher darauf, das Gerät sicher einzurichten. Auch Streaming- Angebote verfügen meist über Jugendschutzfunktionen. Empfehlungen und die Sendezeiten weisen darauf hin, was altersgerecht ist: Ab 20 Uhr werden oft auch Sendungen ab 12, nach 22 Uhr solche ab 16 Jahren ausgestrahlt. Deshalb sollte Ihr Kind zu diesen Zeiten besser nicht fernsehen. Altersfreigaben zu Filmen: www.fsk.de, Altersfreigaben zu Sendungen: www.fsf.de, Programminfos: www.flimmo.de

 Die Stadtbibliothek Pforzheim kooperiert über den Deutschen Bibliotheksverband e.V. mit der Initiative „Schau hin was Dein Kind mit Medien macht“. Weitere Tipps und Infos auf www.schau-hin.info