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Medientipps für Kinder ab 12 Jahren

Jugendliche nutzen Medien vermehrt zur Kommunikation über Messenger oder soziale Netzwerke, meist auf ihrem Smartphone. Auch Games und TV spielen weiter eine große Rolle. Vereinbarungen schaffen Vertrauen. Vorlagen finden Sie hier: www.mediennutzungsvertrag.de.

• Mobile Geräte

Altersbegrenzungen von Messenger-Diensten werden kaum geprüft – den Kids die Apps zu verbieten, wird wenig helfen. Prüfen Sie Apps gemeinsam, schützen Sie die Privatsphäre und sichern Sie die Geräte: www.schau-hin.info/sicherheit. Sprechen Sie über Risiken und vereinbaren Sie Nutzungsregeln. 1. Privates schützen: Genau überlegen, was man veröffentlicht und wem man was schickt oder die Handynummer gibt. Schnell können unliebsame Inhalte und persönliche Daten kursieren oder störende User einen belästigen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch die Privatsphäre anderer respektiert.
2. Nervende User blockieren: Inhalte von fremden Nummern generell meiden. Kindern erklären, dass sie sich an die Eltern wenden und in schwerwiegenden Fällen an Betreiber und www.jugend.support wenden.
3. Auch mal offline sein: Benachrichtigungen auf „aus“ oder „lautlos“ stellen. Nicht immer sofort reagieren. Sonst ist Ihr Kind ständig abgelenkt, gerade wenn es sich auf andere Dinge konzentrieren soll. Weitere Infos: www.handysektor.de


• Games

Jetzt kann Ihr Kind auch Games ab 12 spielen. Doch sind solche Altersfreigaben keine Empfehlung – besser vorab informieren und gemeinsam prüfen, ob das Spiel passt. Sind Online-Spiele angesagt, machen Sie auf Daten- und Kostenfallen aufmerksam und bestärken Sie Ihr Kind, sich von der Community nicht unter Druck setzen zu lassen, länger zu spielen. Feste Spielzeiten von etwa 9 Stunden pro Woche und Spielpausen helfen dabei. Infos zu Altersfreigaben: www.usk.de Infos zu Games: www.schau-hin.info/spielesuche, www.spielbar.de, www.spieleratgeber-nrw.de

• Soziale Netzwerke

Facebook ist für viele verlockend, aber erst ab 13 zugelassen und aufgrund der Risiken für Daten- und Jugendschutz nicht zu empfehlen. Entscheiden Sie sich dennoch dafür, dann begleiten Sie Ihr Kind in jedem Fall bei der Anmeldung. Achten Sie auf das richtige Alter, da für Minderjährige andere Einstellungen bei Privatsphäre und Datenschutz gelten, und überprüfen Sie diese regelmäßig. Raten Sie Ihrem Nachwuchs, kritisch mit Kontaktanfragen und sparsam bei eigenen Angaben zu sein. Bleiben Sie im Gespräch über Kontakte und Erfahrungen, wie im realen Leben auch. So kann sich Ihr Kind Ihnen leichter anvertrauen. Infos zu Communitys: www.schau-hin.info/netzwerkatlas

• Internet

Beim Surfen braucht Ihr Kind nun mehr Spielraum, auch ein eigener Computer ist okay, wenn darauf ein Jugendschutzfilter installiert ist: www.schau-hin.info/sicherheit. Gemeinsame Surfregeln minimieren Risiken: www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln. Infos für Jugendliche: www.watchyourweb.de

• TV & Film

Gegen etwas Fernsehen ist nichts einzuwenden. Bestimmen Soaps, Reality-TV und Castingshows das Programm, schauen Sie diese einmal zusammen: Was ist wirklich „real“ an Reality-TV? Wie sind die Personen dargestellt? Welche Klischees werden bedient? Auf www.schau-hin.info finden Sie unter „TV & Film“ Infos zu Formaten. Empfehlungen und die Sendezeiten weisen darauf hin, was altersgerecht ist: Ab 20 Uhr werden oft auch Sendungen ab 12, nach 22 Uhr solche ab 16 Jahren ausgestrahlt. Hat Ihr Kind einen eigenen Fernseher oder schaut es online fern, achten Sie auch hier auf die Einstellungen und auf passende Angebote und Zeiten. Altersfreigaben zu Filmen: www.fsk.de, Altersfreigaben zu Sendungen: www.fsf.de, Programminfos: www.flimmo.de

 Die Stadtbibliothek Pforzheim kooperiert über den Deutschen Bibliotheksverband e.V. mit der Initiative „Schau hin was Dein Kind mit Medien macht“. Weitere Tipps und Infos auf www.schau-hin.info